Natürlich, wie Holz...

Österreichische Traditionen der Holzbearbeitung


Zuverlässigkeit
& Klimabeständigkeit
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Die größte Wetterbeständigkeit des Holzes

Holzlasur mit Bienenwachs Nr.4010

Eine Kombination aus natürlichen Ölen, Harzen und dem Bienenwachs schützt vor Feuchtigkeit, Schmutz und Wetter-Faktoren. Leichter Auftrag, keine Polierung erforderlich.

Bestimmung
Für Bearbeitung hölzerner Wänden, Fenster, Türen und anderer Konstruktionen, welche sich im Freien befinden, und welche zwar keinem Verschleiß unterliegen, aber regelmäßig verschiedene Wettereinflüsse erleben. Nicht für Fußböden empfohlen. Das Produkt kann auch unter dem Schutzdach und im Innenbereich im Innenraum verwendet werden, weil es gar keine keimtötende Mittel oder andere toxische und sich verdunstende Zusätze enthält.
Technisches Merkblatt — PDF
Technische Daten Arbeitsschritte
Glanz: Seidenartiger Halbglanz.
Farbe: Wenn flüssig,  eine nicht getönte milchweiße Zubereitung, die nach dem Austrocknen transparent wird. Im Laufe mehrerer Monate erhält das damit bearbeitete Holz einen angenehm gepflegten Honigton. Farbton kann durch Zusatz der Trockenpigmenten, bzw. wässrigen oder universellen Pasten erzielt werden. Für Bearbeitung der Oberflächen im Außenbereich empfiehlt es sich zwingendes Abfärben, wobei nur Mineralpigmente zu verwenden sind.
Vollzusammensetzung: Wasser; wärmepolymerisiertes Gemisch aus Leinöl und Holzöl; eingekochtes Gemisch aus dem Leinöl, Rizinenöl, Holzöl, Koniferenharzen, Glyzerin und  Fettsäuren aus pflanzlichen Rohstoffquellen; wärmepolymerisiertes Gemisch aus Leinöl und Rizinenöl; Bienenwachs; pflanzlichen Befeuchtern; Lezithin; Zinkoxid, natürliches Silber in äußerst mikrodispersen Form  (Nanoform); Trockner auf Basis von Kobalt (weniger als 0,01%) und Mangan (weniger als 0,01%).
Kunststoffgehalt: In dieser Zubereitung gibt es nur zwei Kunststoffe, die als Trockner (Sikkative) auf Mangan- und Kobaltbasis wirken. Keine sonstigen Kunststoffe in der Zusammensetzung vorhanden, wie etwa Blei- oder Barium-Sikkative, gefährliche Schwermetalle etc.
Lösemittel: Wasser.
Trockensubstanz: <100%.
Lagerung: Trocken und kühl in der dicht verschlossenen Gebinde im Temperaturbereich mind. +5°С und nach Möglichkeit nicht höher als +35°С lagern. Keinem Frost aussetzen!
Haltbarkeit: In der verschlossenen Original-Gebinde ca. 12 Monate haltbar.
Gebinde: 0,5; 1; 2,5 und 10 L.
Gefahrenklasse: Nicht anwendbar.
Dichte: 0,99-1,02 g/ccm.
Viskosität: ~25-30 /sec. (DIN-size beaker 4 mm).
Entzündungstemperatur: Nicht einsetzbar bei mehr als 200°C.
Verbrauchsmenge: Ca. 10-15 qm pro 1L Produkt für die 1. Schicht, dann ca. 12-20 qm pro 1L für die 2. Schicht, dann ca. 30-35 qm pro 1L für die 3. Schicht, je nach Aufnahmefähigkeit der Oberfläche.
Trockenzeit: Ca. nach 6-8 klebt die Oberfläche nicht mehr. Nach 24 Stunden darf die nächste Schicht aufgetragen werden. Endgültige Durchtrocknung nach 24-48 Stunden bei 20°C und rel. Feuchtigkeit 50-60%. Ist die Temperatur niedriger und/oder die Feuchtigkeit höher, verzögert sich die Trockenzeit angemessen. Es ist nicht empfohlen, die Oberfläche einer dauernden und intensiven Wassereinwirkung im Laufe der ersten Woche nach Bearbeitung zu aussetzen.
Oberfläche vorbereiten. Alten Filmanstrich entfernen, falls vorhanden. Die Oberfläche von Schmutz und Fett durch Waschen mit Seifenwasser reinigen, dann bis auf rel. Feuchtigkeit 14-15% trocknen lassen. Je nach Baumart und gewünschter Glätte ist die Holzoberfläche unter Verwendung von Schmirgelpapier zu bearbeiten, mit 100-220-er Körnung (im Durchschnitt ist mindestens 120-150-er Körnung empfohlen). Der Schleifstaub muss dabei sorgfältig entfernt werden. Es wird empfohlen, die Oberfläche bei Bereichen mit erhöhter Wassereinwirkung mit folgender Zubereitung zu grundieren: «Silbergrundieröl für Holzschutzbehandlung» Nr.11, dabei entsprechende Gebrauchsanleitungen beachten.
Auftrag. Die Oberfläche muss trocken sein, empfohlene Feuchtigkeit sollte max. 14-15% nicht überschreiten. Bei Temperatur mind. +12..15°С verarbeiten. Das Produkt gründlich aufrühren, dann pinseln oder durch eine Walze mit Kunststoffhaaren, oder mit einem Sprühgerät längs Holzfasern auftragen. Nach 24 Stunden darf die Bearbeitung mit Schmirgelpapier mit 240-er Körnung durchgeführt werden. Die 2. Schicht wird im selben Verfahren aufgetragen. Beim Bedarf darf nach 24 Stunden auch die 3. Schicht aufgetragen werden.Endgültige Durchtrocknung ist in 24-48 Stunden zu erwarten. Es ist nicht empfohlen, die Oberfläche einer dauernden und intensiven Wassereinwirkung im Laufe der ersten Woche nach Bearbeitung zu aussetzen.
Farbton. Der Zubereitung können Trockenpigmente in einer Menge bis auf 30%, bzw. universelle oder wasserbasierte Farbpasten in der Menge nach Empfehlungen der Pasten-Hersteller zugegeben werden. Beim Abfärben wird das Pigment oder die Farbpaste zunächst in eine kleinere Produktmenge eingeführt, dann gründlich aufrühren, dann das so gewonnene Gemisch mit der übrig gebliebenen Produktmenge mischen.
Pflege. Oberfläche mit einem feuchten Lappen wischen. Bei Verschmutzung mit handwarmem Seifenwasser waschen. Abgenutzte Oberflächen-Bereiche können durch den Auftrag dort mit einer Dünnschicht des Produktes aufgefrischt werden. Bei lokalen Schäden (Verschmutzungen) kann die Oberfläche mit feinkörnigem Schmirgelpapier (z. B. 240-er) geschliffen werden, dann kann auf die so bearbeitete Stelle das Produkt aufgetragen werden.
Reinigung der Arbeitsgeräte. Das Werkzeug sofort nach Gebrauch mit Warmwasser unter Zusatz der Seife oder Spülmittel reinigen, dann trocknen lassen.
Entsorgung: Leere Gebinden gemäß lokalen gesetzlichen Bestimmungen entsorgen. Trockene Produktreste dürfen zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden.
Sicherheitshinweise: Für Kinder unerreichbar lagern. Es ist verboten, flüssige Produktreste in die Kanalisation zu gießen. Nach Augenkontakt: Augen in großer Wassermenge spülen. Mit Produkt getränkte Arbeitsmaterialien wie z. B. Lappen, Schwämme, Kleider, Schleifstaub etc. luftdicht in Metallbehälter aufbewahren oder wässern und auf nicht brennbarem Untergrund ausgebreitet trocknen lassen – (Selbstentzündungsgefahr!). Danach darf dieses Material zusammen mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden.

Diese Zubereitung enthält nur natürliche Stoffe. Aus diesem Grund vergewissern Sie sich vor Verwendung, dass Sie an keiner Allergie zu pflanzlichen Stoffen und Produkten der Bienenzucht leiden!